Das RAIQA

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Ein pulsierendes Quartier am Eingang zur Stadt. 
Die Raiffeisenlandesbank Tirol fungiert als Gastgeberin für Dienstleistungen, für Kunst, Kultur, Genuss und zur Übernachtung ins Hotel. 

Jahr

2019

Ort

Innsbruck

Status

Fertiggestellt

Kategorie

Mixed

Size

38.214 m²

Jahr

Ort

Status

Kategorie

Größe

2019

Innsbruck

Fertiggestellt

Mixed

38.214 m²

Jahr

2019

Ort

Innsbruck

Status

Fertiggestellt

Kategorie

Mixed

Size

38.214 m²

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Quartier Innsbruck Mitte

Ein städtischer Raum, der auf der Liegenschaft der Raiffeisenlandesbank der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wird. Er soll als Platz einerseits zum Verweilen oder zur Inanspruchnahme verschiedener Angebote einladen, andererseits aber auch zur Benützung als attraktive Verbindung zwischen Bahnhof und Innenstadt ermuntern.

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Das neue Gebäude, Schnittmenge dieser Gedanken, erfüllt als Hybrid all diese Anforderungen.

Die zentrale Idee war es, den Gebäudekomplex der Raiffeisen-Landesbank Tirol in seiner ursprünglichen Ausprägung abzutragen, jedoch den Kern des Gebäudes, die wunderschöne, weit gespannte Stahlbeton-Skelettstruktur des Hochhauses, herauszuschälen, von ihren Lasten im wahrsten Sinn des Wortes zu befreien und als frei bespielbare Raumstruktur zum Atrium und zur Halle des neuen hybriden Gebäudekomplexes („DAS RAIQA“) zu machen.

Raiqa struktur
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Die Tragstruktur des alten wird zur Identifikationsstruktur des neuen Gebäudes.

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Unter der Prämisse der freigelegten Stahlbetonstruktur wurden folgende Schritte gesetzt

Zwischen Südtiroler Platz und Adamgasse entsteht eine Plaza, die sich trapezförmig bis auf die volle Breite des gegenüber liegenden Gebäudes der Nationalbank öffnet. Von der Plaza aus sind das Bankfoyer, der Selbstbedienungs- und Schnellberatungsbereich sowie das Hotel zu betreten sowie frei und logisch konfiguriert. Der Raum des Stahlbetonskeletts wird zur Bank- und Hotellobby, zur gemeinsamen Halle sowie zu einem Teil des Art Space. 

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Die Aufzüge stehen frei als Glaslifte und fahren zwischen den freigelegten Stahlbetonträgern zu den Bankebenen einerseits beziehungsweise zu den Hotelgeschoßen andererseits.

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Eine einladende, gewendelte Treppe führt auf die Beratungsebene, die gemeinsam mit Aufenthalts- und Meetingszonen galerieförmig um die Halle herum angeordnet ist. Die drei Büro-Cluster befinden sich alle auf einer einzigen, darüber liegenden Ebene. 

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Einfache, barriere- und hierarchiefreie Kommunikation ist dadurch gewährleistet – „wir arbeiten alle auf einer gemeinsamen Ebene“. Der Freiraum des Stahlbetonskeletts fungiert sowohl als kleiner Innenhof als auch als gemeinsames Atrium.

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Die nächste Ebene fungiert im Norden (Richtung Bozner Platz) und Osten als Fuge zwischen Hotel und Bank und ist in diesem Sinne mit den Veranstaltungs- und Seminarbereichen programmiert und mit doppelter Raumhöhe ausgebildet.  

Die Zimmertrakte des Hotels starten an der Adamgasse auf der vierten Ebene und sind bis in das neunte Obergeschoß fortgeführt. Sie setzen sich genau aus jenen Zimmermodulen zusammen, die als Nutzungseinheiten dem Raster des ehemaligen Bürohochhauses entsprechen. 

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Die Hotelflügel ragen jedoch Richtung Norden weit über die Halle hinaus und rahmen einen weiteren Hof mit Terrasse am Dach des Veranstaltungs-
bereichs, der intensiv begrünt ist.

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Reception 43207515 web
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Das Restaurant und die Skybar sind als schwebende Plattform im obersten Geschoß, am oberen Rand der Stahlbeton-Skelettstruktur, situiert und bieten rundum einen spektakulären 360-Grad-Ausblick ins Ober- und Unterinntal, auf die Nordkette und Richtung Serles.

Die Fassaden sind besonders dauerhaft mit großformatigen Verglasungen,  Aluminium- und Sichtbeton-Oberflächen gestaltet. Als außen liegender Sonnenschutz wurden vorgehängte Strukturen aus schlanken Aluminiumprofilen, textile Flächen sowie auch wie Vorhänge erscheinende Bedruckungen eingesetzt.

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Das RAIQA steht für Transformation. Für die Idee, dass man aus einem bestehenden Volumen etwas Neues schaffen kann, ohne es einfach zu ersetzen. Und dafür, dass Architektur nicht nur Gebäude formt, sondern Stadt, Bewegung und Begegnung möglich macht.

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Architektur

Pichler & Traupmann Architekten

Entwurfsteam

Bartosz Lewandowski (Teamleiter)
Patrik Drechsler
David Guisado T.
Anna Gulinska
Jakub Kaczmarek
Andreas Schermann
Jan Niklas Schöpf
Milan Suchánek

Projektteam

Alexander Tauber (Projektleiter)
Adnan Balic (GP Koordinator)
Nikola Beim
Iris Berger
Patrik Drechsler
Peter Grandits
Florian Huber
Jakub Kaczmarek
Joachim Kess
Alexander Klapsch
Moritz Kühn
Bartosz Lewandowski
Giuseppe Malfona
Elisa Mazagg
Piotr Pindor
Jan Niklas Schöpf
Julian Straub
Milan Suchanek
Rafal Szczyglowski
Wolfgang Windt
Martin Zamazal
Stefan Zimmermann

BIM-Management

Tibor Koczian
Barbara Jarmaczki 
Severin Türk

Bauherr

Raiffeisen-Landesbank Tirol AG

Statik

RWT Plus ZT GmbH, Wien

Stahlbaustatik

FS1 Ziviltechniker GmbH, Innsbruck

Tragwerksplanung Holzbau

RWT Plus ZT GmbH, Wien

Haustechnik

Woschitz Engineering ZT GmbH, Oberwart

Bauphysik

RWT Plus ZT GmbH, Wien

Akustik/RLB Saal

Müller-BBM Building Solutions GmbH, München 

Elektroplanung

Kubik Project GmbH, Wiener Neudorf

Brandschutz

IBS Technisches Büro GmbH, Linz

Fassadenplanung

gbd Projects ZT GmbH, Dornbirn

Geotechnik

GUB Geotechnik GesmbH, Absam

Lichtplanung

Conceptlicht.at GmbH, Kematen

Küchenplanung

Feichter Großküchen- und Wäschereitechnik, Inzing

Gebäudezertifizierung

Spektrum Bauphysik&Bauökologie GmbH, Dornbirn

Sprinklerplanung

Hoyer Brandschutz Gmbh, Wien

Belegungsplanung

M.O.O.CON GmbH, Wien

Kostenmanagement

werner consult ziviltechnikergmbh, Wien

Landschaftsplanung

Carla Lo, Wien

Kunst am/im Bau

Dorit Margreiter Choy, Wien

ÖBA

Drees & Sommer Projektmanagement u. bautechnische Planung GmbH, Innsbruck

Eckdaten

Planungsbeginn: 2019
Baubeginn: 2022
Fertigstellung: 2026
Nutzfläche: 23.098 m² 
BGF: 38.214 m²
Nutzung: Multifunktionales Gebäude (Bank, Büros, Gastro, Hotel, Kunstraum)
Leistungsumfang: Generalplanung BIM

Fotos

Roland Halbe, Stuttgart
Toni Rappersberger, Wien
Christoph Schubert
Franz Oss Photography (RLB Bestand)

Zertifizierungen

klimaaktiv Gold (RLB), ÖGNB (Hotel)

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